IVG setzt Konsolidierung fort: Konzernergebnis in Q2 2012 von -11,2 Mio. Euro – nahezu ausgeglichenes Ergebnis für das Gesamtjahr plangemäß erwartet

Bonn, 10.08.2012

  • Operative Portfoliokennzahlen stabil im Vergleich zum Vorquartal:Like-for-Like Mieten +0,7 %, NOI-Rendite 5,2 %, Vermietungsquote 89 %
  • Net Asset Value und Konzernliquidität nahezu unverändert zum Vorquartal, Bilanz LTV mit 69,8 % unter der 70 % Marke

Die IVG Immobilien AG schließt das zweite Quartal 2012 mit einem Konzernergebnis von -11,2 Mio. Euro ab (Vorquartal: -4,8 Mio. Euro) und erwartet zum Jahresende planmäßig ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis. Grund für den Ergebnisrückgang zum Vorquartal sind realisierte Marktwertänderungen von Investment Property, die sich von -1,7 Mio. Euro im ersten Quartal 2012 auf -15,4 Mio. Euro im zweiten Quartal 2012 veränderten. Insbesondere der Verkauf von Immobilien infolge der erfolgreichen Platzierung des IVG EuroSelect 21 München Fonds beeinflussten das Ergebnis einmalig. Im zweiten Halbjahr werden insgesamt fünf momentan im Bau befindliche Kavernen bei entsprechendem Fertigstellungsgrad in die Fair Value-Bilanzierung überführt und daher neben dem weiter sinkenden Zinsaufwand zu einem nahezu ausgeglichenen Konzernjahresergebnis beitragen.

Dr. Wolfgang Schäfers, Sprecher des Vorstands der IVG Immobilien AG: „Mit der Rückführung von insgesamt 520 Mio. Euro an Finanzverbindlichkeiten alleine in diesem Jahr setzt IVG den Konsolidierungskurs erfolgreich fort. Neben der kontinuierlichen und planmäßigen Entschuldung des Konzerns um weitere 800 bis 900 Mio. Euro in den nächsten zwei Jahren werden wir unsere Geschäftstätigkeit sukzessive auf neue, lukrative Asset-Klassen im Bereich Real Estate und Infrastruktur ausweiten und so mittelfristig wieder von einer stabilen Basis aus wachsen. Die kürzlich erfolgreich durchgeführte Börsennotierung der IVG Immobilien Management REIT-AG ist hier nur als eine Erweiterung der integrierten Immobilien- und Infrastrukturplattform zu nennen.“

Die Entwicklung im 2. Quartal 2012:
Die Umsatzerlöse stiegen um 9,0 Mio. Euro auf 110,9 Mio. Euro, überwiegend bedingt durch gestiegene Nettomieten im Bereich Investment und erhöhter Strukturierungserlöse für die Platzierung des IVG EuroSelect 21 München Fonds im Segment Funds (Private Funds). Weiterhin stiegen die übrigen Umsatzerlöse aus dem erfolgreich angelaufenen Hotelbetrieb von THE SQUAIRE am Frankfurter Flughafen im Segment Investment (Development).

Während unrealisierte Marktwertänderungen von Investment Property einen zum Vorquartal (Q1 2012: 15,3 Mio. Euro) um 5,1 Mio. Euro höheren positiven Beitrag (Q2 2012: 20,4 Mio. Euro) leisteten, belastete der Verkauf von Immobilien insbesondere infolge der erfolgreichen Platzierung des IVG EuroSelect 21 München Fonds das Ergebnis einmalig mit insgesamt -15,4 Mio. Euro. Das operative EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) sank daher leicht von 50,3 Mio. Euro im ersten Quartal 2012 auf 45,0 Mio. Euro im zweiten Quartal 2012.

Das Finanzergebnis blieb mit -56,8 Mio. Euro (Q1 2012: -54,8 Mio. Euro) auf Vorquartalsniveau. Das um 2,9 Mio. Euro verbesserte Zinsergebnis von -49,3 Mio. Euro (Q1 2012: -52,2 Mio. Euro) konnte einen negativen Einmaleffekt aus Zinssicherungsgeschäften im zweiten Quartal 2012 nicht ganz kompensieren. Durch die bereits erfolgte Tilgung von Bankverbindlichkeiten in Höhe von rund 520 Mio. Euro im laufenden Geschäftsjahr wird aber eine weitere deutliche Verbesserung des Zins- und Finanzergebnisses für das Gesamtjahr 2012 und für die Folgejahre erwartet.

Die Funds from Operations (FFO I), die den operativen Cash Flow des Unternehmens ohne einmalige Erträge aus dem Developmentgeschäft sowie ohne Verkaufseffekte beschreiben, sind mit 14,6 Mio. Euro (Vorquartal 2,9 Mio. Euro) deutlich gestiegen. Grund hierfür ist insbesondere das im Vergleich zum ersten Quartal 2012 deutlich verbesserte Ergebnis des Segments Funds (Private Funds). Mit 11,3 % Leerstand im Vergleich zu 11,4 % im ersten Quartal 2012, einem leichten Anstieg der Like-for-Like Mieten um 0,7 % zum Vorquartal und einer NOI-Rendite von 5,2 % blieben die weiteren wesentlichen Portfoliokennzahlen stabil.

Der bilanzielle Net Asset Value veränderte sich leicht von 4,83 Euro pro Aktie am 31.03.2012 auf 4,76 Euro pro Aktie am 30.06.2012. Der Net Asset Value unter Berücksichtigung des künftigen Kavernengeschäfts (NAV adjusted) beträgt zum Ende des zweiten Quartals 6,35 Euro pro Aktie gegenüber 6,29 Euro pro Aktie am 31.03.2012. Der Verschuldungsgrad (Bilanz LTV) verbesserte sich leicht und liegt nunmehr mit 69,8 % unter der 70 % Marke. Die Liquidität des Konzerns stand zum Ende des zweiten Quartals 2012 bei 105 Mio. Euro und somit nahezu unverändert zum Vorquartal.

 

IVG Immobilien AG
Die IVG Immobilien AG zählt zu den großen Immobilien- und Infrastrukturgesellschaften in Europa. Das Unternehmen verwaltet an 19 Standorten mit rund 600 Mitarbeitern Assets in Höhe von 21,6 Mrd. Euro. Über ihr Niederlassungsnetzwerk in deutschen und europäischen Metropolen betreut die IVG unter anderem Büroimmobilien im eigenen Bestand mit einem Marktwert von 3,3 Mrd. Euro. In Norddeutschland baut und betreibt sie zudem unterirdische Kavernen zur Lagerung von Öl und Gas als wichtige Investition im Bereich Energie-Infrastruktur. Im Fondssegment ist IVG Marktführer bei Immobilienspezialfonds für institutionelle Anleger. Zusammen mit den geschlossenen Immobilienfonds für Privatanleger managt die IVG Fonds und Mandate mit einem Volumen von 15,3 Mrd. Euro.

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