IVG ist weiter im Plan und bestätigt Prognose für 2012

Bonn, 09.11.2012

  • Konzernergebnis verbessert sich in Q3 2012 auf -7,0 Mio. Euro, weiterhin nahezu ausgeglichenes Ergebnis für das Geschäftsjahr 2012 erwartet
  • Operative Portfoliokennzahlen stabil im Vergleich zum Vorquartal: Like-for-Like Mieten +2,9 %, NOI-Rendite 5,2 %, Vermietungsquote 88 %
  • Net Asset Value und Konzernliquidität nahezu unverändert zum Vorquartal, Bilanz LTV verbessert sich weiter auf rund 69 %

Die IVG Immobilien AG schließt das dritte Quartal 2012 mit einem Konzernergebnis von -7,0 Mio. Euro ab (Q2 2012: -11,2 Mio. Euro). Trotz leicht rückläufiger Umsatzerlöse (99,9 Mio. Euro in Q3 2012 nach 110,9 Mio. Euro in Q2 2012) und plangemäß geringeren unrealisierten Marktwertänderungen im Segment Investment (Caverns) hat insbesondere das verbesserte Finanzergebnis (-40,7 Mio. Euro in Q3 2012 nach -56,8 Mio. Euro in Q2 2012) das Ergebnis positiv beeinflusst.

Dr. Wolfgang Schäfers, Sprecher des Vorstands der IVG Immobilien AG: „Die IVG bewegt sich zunehmend im ruhigeren Fahrwasser. Der weiter sinkende Verschuldungsgrad mit inzwischen unter 70 %, eine stabile Liquidität und Portfolioentwicklung sind wichtige Indikatoren für die Erholung der IVG. Neben unserem wichtigen und nach wie vor erfolgreichen Kavernengeschäft haben wir auch im Immobilien- und Fondsbereich wichtige Meilensteine erreicht: Das erfolgreiche Closing unseres IVG Warschau Fonds und das First Closing des IVG Garbe Logistik Fonds mit insgesamt rund 220 Mio. Euro eingesammelten Eigenkapital in den letzten Monaten zeigt, dass wir mit unseren Fonds die Nachfrage von institutionellen Anlegern sehr gut bedienen können.“

Das planmäßig angelaufene letzte Quartal sowie die im gesamten Geschäftsjahr 2012 im Rahmen der Konsolidierung und Neupositionierung der IVG bisher umgesetzten Maßnahmen lassen in der Annahme keiner größeren ungeplanten Bewertungseffekte weiterhin ein nahezu ausgeglichenes Konzernergebnis für 2012 erwarten, so IVG Finanzvorstand Dr. Hans Volkert Volckens.

Die Entwicklung im 3. Quartal 2012:
Die Umsatzerlöse sanken um 11,0 Mio. Euro auf 99,9 Mio. Euro, überwiegend aufgrund des Wegfalls von Nettomieten von im Verlauf der ersten neun Monate verkauften Immobilien.

Die unrealisierten Marktwertänderungen von Investment Property sanken im Vergleich zum Vorquartal (Q2 2012: 20,4 Mio. Euro) um 17,7 Mio. Euro auf 2,7 Mio. Euro, hauptsächlich aufgrund des angekündigt niedrigeren Beitrags aus dem Segment Investment (Caverns) i.H.v. 13,5 Mio. Euro (Q2 2012: 32,1 Mio. Euro). Das operative EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) sank daher leicht von 45,0 Mio. Euro im zweiten Quartal 2012 auf 33,1 Mio. Euro im dritten Quartal 2012.

Das Finanzergebnis verbesserte sich hingegen um 16,1 Mio. Euro auf -40,7 Mio. Euro im dritten Quartal 2012 (Q2 2012: -56,8 Mio. Euro). Ursächlich hierfür war das positive Ergebnis aus Sicherungsgeschäften i.H.v. +12,5 Mio. Euro, getrieben durch die Wertaufholung aus zum Jahresende auslaufenden Zinssicherungsgeschäften. Durch die bereits erfolgte Tilgung von Bankverbindlichkeiten in Höhe von rund 520 Mio. Euro im laufenden Geschäftsjahr wird zusätzlich eine weitere deutliche Verbesserung des Zins- und Finanzergebnisses für das Gesamtjahr 2012 und für die Folgejahre erwartet.

Die Funds from Operations (FFO I), die den operativen Cash Flow des Unternehmens ohne einmalige Erträge aus dem Developmentgeschäft sowie ohne Verkaufseffekte beschreiben, sind mit 3,2 Mio. Euro erneut positiv. Mit einem Anstieg der Like-for-Like Mieten um 2,9 % zum Vorquartal und einer NOI-Rendite von 5,2 % blieben die weiteren wesentlichen Portfoliokennzahlen stabil bzw. konnten sich sogar leicht verbessern. Der leichte Anstieg der Leerstandsquote auf 12,0 % in Q3 2012 nach 11,3 % in Q2 2012 ist durch den Verkauf voll vermieteter Objekte zu erklären.

Der bilanzielle Net Asset Value veränderte sich nur geringfügig von 4,76 Euro pro Aktie am 30.06.2012 auf 4,68 Euro pro Aktie am 30.09.2012. Der Net Asset Value unter Berücksichtigung des künftigen Kavernengeschäfts (NAV adjusted) beträgt zum Ende des dritten Quartals 6,15 Euro pro Aktie gegenüber 6,35 Euro pro Aktie am 30.06.2012. Der Verschuldungsgrad (Bilanz LTV) hat sich planmäßig mit rund 69,3 % (Q2 2012: 69,8 %) weiter verbessert. Die Liquidität des Konzerns lag zum Ende des dritten Quartals 2012 bei 110 Mio. Euro und somit um 5 Mio. Euro höher als im Vorquartal.

IVG Immobilien AG
Die IVG Immobilien AG zählt zu den großen Immobilien- und Infrastrukturgesellschaften in Europa. Das Unternehmen verwaltet an 19 Standorten mit rund 550 Mitarbeitern Assets in Höhe von 21,4 Mrd. Euro. Über ihr Niederlassungsnetzwerk in deutschen und europäischen Metropolen betreut die IVG unter anderem Büroimmobilien im eigenen Bestand mit einem Marktwert von 3,3 Mrd. Euro. In Norddeutschland baut und betreibt sie zudem unterirdische Kavernen zur Lagerung von Öl und Gas als wichtige Investition im Bereich Energie-Infrastruktur. Im Fondssegment ist IVG Marktführer bei Immobilienspezialfonds für institutionelle Anleger. Zusammen mit den geschlossenen Immobilienfonds für Privatanleger managt die IVG Fonds und Mandate mit einem Volumen von 15,4 Mrd. Euro.

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