Das 3. Quartal stand gesamtwirtschaftlich und auf den Immobilien-Investmentmärkten im Zeichen einer weiteren Stabilisierung. Bereits im Oktober konnte IVG ihr Ziel erreichen und Immobilien in der Größenordnung von über 1 Mrd. Euro allein in 2009 verkaufen. Damit hat sie die Phase der unmittelbaren finanziellen Restrukturierung erfolgreich abgeschlossen und kann sich nunmehr voll auf die strategische und operative Weiterentwicklung konzentrieren.
So gelang es der IVG, trotz schwieriger Vermietungsmärkte als Folge der Wirtschaftskrise, im 3. Quartal rd. 238.000 m² bei eigenen und verwalteten Immobilien zu vermieten. Die Vermietungsquote bei den eigenen Bestandsimmobilien blieb daher mit 91,4 % nahezu unverändert und die Vorvermietung bei den Entwicklungsprojekten konnte von 57,3 % im Vorquartal auf nunmehr 64,4 % bis Ende Oktober gesteigert werden.
Dementsprechend lagen per 30.09.2009 die Soll-Mietrendite für das Investmentportfolio stabil bei 6,6 Prozent (Q2 09: 6,6 Prozent), die NRI-Rendite (Net Rental Income) bei 5,4 Prozent (Q2 09: 5,5 Prozent) und die NOI-Rendite (Net Operating Income) bei 5,1 Prozent (Q2 09: 5,1 Prozent).
Das Ergebnis der IVG reflektiert weitere Anzeichen der Stabilisierung. So erreichte das operative Ergebnis im 3. Quartal 2009 51,8 Mio. Euro. (Q2 09: 20,0 Mio. Euro). Unrealisierte negative Wertänderungen i.H.v. -28,4 Mio. Euro (Q2 09: -53,0 Mio. Euro) im Segment Real Estate und +2,9 Mio. Euro (Q2 09: -90,9 Mio. Euro) bei den Projektentwicklungen belasteten das Ergebnis deutlich weniger als in den Vorquartalen. Zudem konnten sie durch unrealisierte positive Marktwertänderungen bei den Kavernen i.H.v. 22,7 Mio. Euro nahezu kompensiert werden. Die realisierten Marktwertänderungen (Verkaufserlöse unter Fair Value zur Generierung von Liquidität) sanken in Q3 2009 auf -11,8 Mio. Euro nach -53,7 Mio. Euro in Q2 2009. Der Gesamtbetrag für die ersten 9 Monate 2009 i.H.v. -63,3 Mio. Euro in Verbindung mit dem über 1 Mrd. Euro großen Verkaufsprogramm reflektiert dabei lediglich ca. 6% negative realisierte Marktwertänderungen.
Bei einem im Vergleich zum Vorquartal nahezu unveränderten Finanzergebnis von -64,0 Mio. Euro (Q2 09: -62,6 Mio. Euro) schloss IVG das 3. Quartal 2009 insgesamt mit einem fast ausgeglichenen Konzernergebnis von lediglich -2,2 Mio. Euro (Q2 09: -54,5 Mio. Euro) ab.
Der Net Asset Value adjusted (NAV adj.) beträgt zum 30.09.2009 nahezu unverändert 10,25 Euro pro Aktie (30.06.2009: 10,31 Euro pro Aktie).
Hierzu Dr. Gerhard Niesslein, Sprecher des Vorstands der IVG Immobilien AG: „Für IVG beginnt nunmehr planmäßig die Phase der Verbesserung der operativen Leistungsfähigkeit und der aktiven, selektiven Wahrnehmung von Marktgelegenheiten. Die operative Verbesserung wollen wir durch Kostensenkungen und Prozessoptimierungen erreichen. Hiervon erwarten wir uns deutliche, positive Effekte bis 2012.“
Ergebnisse Q3 2009 im Überblick
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Q3 2009 in Mio. Euro |
Q2 2009 in Mio. Euro |
| Umsatz | 144,7 | 127,6 |
| EBIT | 51,8 | 20,0 |
| Konzernergebnis nach Steuern | -2,2 | -54,5 |
| Unverwässertes/Verwässertes Ergebnis je Aktie (in Euro) | -0,09/-0,06 | -0,54/-0,49 |
| NAV adjustiert je Aktie (in Euro) | 10,25 | 10,31 |
IVG Immobilien AG
Die IVG Immobilien AG zählt zu den großen Immobiliengesellschaften in Europa. Das Unternehmen verwaltet an 19 Standorten mit rund 700 Mitarbeitern Assets in Höhe von 22,7 Mrd. Euro. Über ihr Niederlassungsnetzwerk in deutschen und europäischen Metropolen betreut die IVG unter anderem Büroimmobilien im eigenen Bestand mit einem Marktwert von 4,9 Mrd. Euro. In Norddeutschland baut und betreibt sie zudem unterirdische Kavernen zur Lagerung von Öl und Gas. Im Fondssegment ist IVG Marktführer bei Immobilienspezialfonds für institutionelle Anleger. Zusammen mit den geschlossenen Immobilienfonds für Privatanleger managt die IVG Fonds und Mandate mit einem Volumen von 15,6 Mrd. Euro.
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